Features im Radio

Features

Dienstag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Charles Baudelaire Die künstlichen Paradiese Die Metapher Vom Umgang mit Sprachbildern Das Kalenderblatt 2.3.1933 "King Kong" hat Weltpremiere Von Daniel Shah Charles Baudelaire - die künstlichen Paradiese Autor und Regie: Frank Halbach Charles Baudelaire: impertinenter Dandy und einer der bedeutsamsten französischen Lyriker; ausschweifender Wüstling und Vorhut der literarischen Avantgarde; Verherrlicher des Bösen und gefeierter Übersetzer. Sein berühmtestes Werk, der Gedichtzyklus "Les Fleurs du Mal" - "Die Blumen des Bösen" ist Wegweiser für die moderne europäische Lyrik und führt zu einer Verurteilung Baudelaires wegen Verletzung der öffentlichen Moral. Baudelaire schreibt über Hässlichkeit, das Morbide, Sünde, die Faszination des Ekelhaften, doch stets schimmert die Sehnsucht nach dem Ideal der Tugend zwischen seinen Zeilen. Baudelaires Metaphern sind einzigartig für ihre Zeit, schmücken nicht seine Gedanken aus, sondern sind ihr direkter Ausdruck. Baudelaires Essay "Die künstlichen Paradiese" schließlich feiert die Droge und ihre Wirkung, ist ein Plädoyer für den Rausch, für das Vermögen und die Bereitschaft des Menschen, sich und seine Sinne in einen Ausnahmezustand zu versetzen: "Der gesunde Menschenverstand sagt uns, daß die Dinge dieser Erde kein rechtes Dasein haben, und daß die wahre Wirklichkeit nur in den Träumen liegt. - Berauscht euch!" Die Metapher - vom Umgang mit Sprachbildern Autorin: Christiane Neukirch / Regie: Irene Schuck Sprache ist mächtig. Noch mächtiger sind Bilder. Sie triggern unsere Gefühle ganz direkt, und somit unser spontanes Handeln. Wahrscheinlich hat der Mensch daher seit jeher geübt, sich in Worten so bildhaft wie möglich auszudrücken. Die Griechen haben den Sprach-Bildern einen Namen gegeben: Metaphern. "Metaphern können töten", so lautet das Fazit von Linguisten. Diese Aussage demonstriert, welche Waffe wir damit in der Hand haben - nutzbar für zerstörerische, aber auch heilsame Zwecke. Metaphern können beflügeln, inspirieren; und sie können Gehörtes nachhaltig im Gedächtnis verankern. Sprachgemeinschaften, die mündlich tradieren, haben sich dieses Stilmittels daher immer fleißig bedient. Märchen, Epen, Gedichte, Werbeslogans und Politikersprüche wollen unsere Vorstellungskraft auf Trab bringen. Doch wir alle sind nicht nur Empfänger, sondern auch Nutzer von Metaphern - im täglichen Sprachgebrauch oft unbewusst. Denn sie sind in vielen alltäglichen Floskeln lebendig. Es lohnt sich, darauf zu achten, welche Sprach-Bilder wir unserem Gegenüber senden. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Nicole Ruchlak

Dienstag 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Zukunft Wald

Potential für kommende Generationen (2). Gestaltung: Kim Cupal und Nikolaus Scholz Der Wald gilt für viele als Hoffnungsträger gegen den Klimawandel. Denn gesunde, bewirtschaftete Wälder dienen uns als CO2 Speicher und unterstützen mit einer Vielfalt an Bodenlebewesen die langfristige Bindung des Kohlenstoffs im Waldboden. Doch seine Stabilität und Widerstandskraft ist abhängig von einer artenreichen Fauna und Flora. Und gerade diese geht zunehmend verloren. Denn nach wie vor bestehen mehr als die Hälfte der österreichischen Wälder aus reinen Fichtenwäldern. Die zunehmende Trockenheit, der Borkenkäfer, die Windbrüche setzen den Monokulturen massiv zu, ebenso die Nonnen-Raupe, die bevorzugt Kiefer- und Föhrenwälder schädigt, sowie zahlreiche Pilze. Daher ist der Wald heute von Naturkatastrophen und Schädlingen in Mitleidenschaft gezogen und wohl selbst der größte Verlierer des Klimawandels. Von den heimischen Nadelbaumarten erscheint vielerorts noch die Kiefer als am besten gegen den Klimawandel gewappnet. Im Laubwald könnte währenddes die bislang regierende Buche von den Trauben- und Stieleichen überholt werden. Eine bislang unterschätzte Baumart, die sogar unter enormen Trockenstress nicht mit der Photosynthese aufhört und von der Schwäche der anderen profitiert. Eine Alternative, um klimastabile Wälder zu schaffen, bietet auch die Einführung bislang nicht heimischer Baumarten. Vor allem die Douglasie, die Küstentanne und Roteiche, vielleicht auch die Baumhasel und Esskastanie oder die türkische Tanne gelten als vielversprechend. Im Nationalpark Kalkalpen und zahlreichen anderen europäischen Schutzgebieten hat sich in den vergangenen Jahren die ?Tu Nichts" - Philosophie durchgesetzt: Von den 21.000 Hektar Nationalpark Kalkalpen sind aktuell rund 400 Hektar Naturwald - hier darf sich der Wald gänzlich ohne menschliches Eingreifen entfalten. Somit werden die Fichten ihrem sicheren Tod überlassen und zurück bleiben nur mehr skelettartige Monumente auf verödeten Flächen. Doch was auf den ersten Blick nach Wüste aussieht, ist der Anfang neuen Lebens. Junge Buchen, Tolkirschen, Türkenbundlilien und seltene Orchideenarten wie den Frauenschuh finden hier Licht und Platz, um zu gedeihen. Wie ist es um den Wald der Zukunft bestellt, und welche Wege beschreiten die Waldbesitzer und Förster, diese ökologische wie ökonomisch Ressource für die kommenden Generationen gesund zu erhalten?

Dienstag 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Jonathan Meese (2). Gestaltung: Christine Scheucher *Jonathan Meese: Klamauk trifft Pathos!* Seine Malerei ist expressiv und wirkt zuweilen wie der spontane Kreativausbruch eines Kleinkinds. Doch Jonathan Meeses grelle Farbexplosionen sind nicht so harmlos, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Sie verweisen auf deutsche Mythen und Symbole und schöpfen aus einem kryptischen Zitatschatz. 2016 hätte Jonathan Meese den "Parsifal" in Bayreuth inszenieren sollen. Für Meese, der sich seit den späten 1990er Jahren an Wagners Mythen abgearbeitet hat, ging ein großer Lebenstraum in Erfüllung. Dementsprechend groß war die Empörung, als Katharina Wagner sein Engagement im November 2014 kündigte. Nach dieser viel diskutierten Absage der Bayreuther Festspiele lud der damalige Festwochen-Intendant Thomas Zierhofer-Kin Jonathan Meese ein, ein großes Parsifal-Projekt zu entwickeln. Meeses Antwort auf Richard Wagners Bombast hat etwas hysterisch Überreiztes. Die Methode der Überschreibung trifft ohnehin den Kern von Meeses künstlerischen Verfahren. Nationale Symbole wie das Eiserne Kreuz sind im visuellen Baukastensystem des Künstlers fix verankert, genauso wie eine mitunter martialische Rhetorik. Meeses Umgang mit der deutschen Geschichte polarisiert. Tatsächlich kann man sich streckenweise nicht des Eindrucks erwehren, dass die Erinnerungsarbeit des Künstlers trotz ästhetischer Brechung auch von einer gewissen Faszination für das Monströse getragen wird. In seinem "Mondparsifal" wirft Jonathan Meese die große Zitatmaschine an, verwurstet deutsche Mythen, Symbole und Narrative in einem großen schrillen Bombardement der Zeichen, lässt Trash auf Hochkultur treffen, Klamauk auf Pathos.

Dienstag 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Was ist Clubkultur?

Vier Modelle aus Österreich (2). Gestaltung: Stefan Niederwieser Was ist Clubkultur. Den Begriff führen mittlerweile Kuratorinnen genauso im Mund wie Bohèmiens, Staatssekretärinnen und Eventmanager. In Clubs und um sie haben sich zahlreiche Musikstile und Genres entwickelt. Zudem waren sie Keimzellen sozialen Wandels. Denn in ihnen waren Klasse und Hautfarbe für einige Stunden ausgehebelt. Sie erschufen utopische Singularitäten. Dieser Moment wurde kultiviert und verfeinert. In Clubs wird gefeiert. Doch das ist lediglich ein hübscher Nebeneffekt. Mindestens genauso zählen die Musik, die Art wie sichergestellt wird, dass sich alle wohlfühlen, oder das Spiel mit der eigenen Identität. Clubs bieten dafür einen kontrollierten Rahmen. Das soziale und ästhetische Design dieses Ortes ist Clubkultur. In Clubs finden Subkulturen einen Raum - wenn etwa eine Gemeinschaft eigene Regeln dafür aufstellt, was guter Geschmack ist und was Anerkennung verdient. Am deutlichsten lässt sich das in Österreich in einigen städtischen Außenbezirken beobachten. Die Namen der Musiker, die dort in Clubs auftreten oder von einem DJ gespielt werden, sind bei der Mehrheitsbevölkerung kaum bekannt. Kulturelles Kapital will an diesen Orten anders verdient werden. Auch dort, wo sich lesbische, schwule oder queere Menschen gerne zum Feiern treffen, gilt es sich anders auszuprobieren und sich zu behaupten. In anderen Teilen der Clubkultur werden kapitalistische Zwänge unterlaufen. Und auch Hip Hop galt einmal als eine Musik der Entrechteten. In diesem Radiokolleg werden vier Modelle näher betrachtet, die heterotopische Momente für ihre Community schaffen. Stefan Niederwieser gibt Einblicke in Techno, Hip Hop, queere und migrantische Clubkultur in Österreich. In Szenen also, die eine Pandemie zu zerstören droht.

Dienstag 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Dienstag 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Trümmerfilm Zerstörung auf Zelluloid Nelly Sachs Leben unter Bedrohung Das Kalenderblatt 2.3.1933 "King Kong" hat Weltpremiere Von Daniel Shah Trümmerfilm - Zerstörung auf Zelluloid Autor: Florian Kummert / Regie: Kirsten Böttcher Auferstanden aus Ruinen - das Motto der DDR-Nationalhymne gilt auch für den deutschen Film direkt nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter widrigsten Umständen gelingt ein Neuanfang mit Werken, die als "Trümmerfilme" in die Geschichte eingehen sollten und auch noch aus heutiger Sicht einmalige Zeitdokumente über den Zustand der Städte und die Seelenlandschaft der Deutschen sind. Wolfgang Staudte drehte 1946 mit Hildegard Knef "Die Mörder sind unter uns", den ersten deutschen Nachkriegsfilm. Ein Paradebeispiel, das die geistigen und moralischen Trümmer des Dritten Reiches thematisierte, die Frage nach der Umgang mit Schuld und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Viele der Film boten dem Publikum ein Angebot zur Identifikation mit anständigen Deutschen und wollten Optimismus für den Wiederaufbau wecken. Mit der deutschen Teilung 1949 ging die Ära des Trümmerfilms zu Ende. Nelly Sachs - Leben unter Bedrohung Autorin: Daniela Remus / Regie: Martin Trauner "O die Schornsteine" - so beginnt das wohl bekannteste Gedicht von Nelly Sachs. Das ist kein Zufall: Die Auseinandersetzung mit Auschwitz prägte die gebürtige Berlinerin und durchzieht ihre Lyrik. Die Verfolgung durch die Nationalsozialisten machte sie erst einsam, dann nervenkrank. Die Tochter eines wohlhabenden Unternehmers konnte das Gefühl der Bedrohung nicht abschütteln- auch als sie längst im schwedischen Exil Zuflucht gefunden hatte. Sie entkam dem sicheren Tod in Auschwitz, aber das Trauma des Ausgesondertwerdens sollte sie Zeit ihres Lebens begleiten. "In den Wohnungen des Todes" oder "Sternverdunkelungen" hießen ihre Gedichtbände, mit denen sie in der Nachkriegszeit weltberühmt wurde. 1966 bekam sie dafür sogar als erste deutschsprachige Dichterin den Literaturnobelpreis, doch heute ist sie fast vergessen. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Der verlorene Frieden (5 6/6) Deutschlands Einsatz in Afghanistan Die falschen Freunde vom Petersberg (5/6) Countdown (6/6) Feature-Serie von Marc Thörner Regie: Matthias Kapohl Produktion: Deutschlandfunk 2021 Die falschen Freunde vom Petersberg (5/6) Für 2013 kündigt die Internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF ihren Abzug an. Die Bundeswehr erklärt, ein gut bestelltes Feld zu übergeben. Die Stammesältesten der Region zeichnen ein völlig anderes Bild. Partner der internationalen Gemeinschaft sind die Führer der ethnischen Minderheiten aus dem Norden, Tadschiken und Usbeken. Auf der Bonner Petersberg-Konferenz mutierten diese "Nordallianz"-Warlords zu Politikern. Hinter der Fassade einer international anerkannten Regierung schanzten sich die alten Kämpfer seitdem Hilfsgelder, Posten und Geschäfte zu. Countdown (6/6) Um 2015 erscheint am Hindukusch ein neuer Akteur: Daesh oder IS - der sogenannte Islamische Staat. Unter dem Druck dieses neuen gemeinsamen Feindes nähern sich die Taliban und die internationale Afghanistan-Allianz an. US-Präsident Trump erklärt, bis zur Jahreswende 2020-2021 die US-Truppen so gut wie vollständig aus Afghanistan abziehen zu wollen. Die Führungsmacht des Westens und mit ihr die internationale Gemeinschaft ist bereit, viele Errungenschaften von 2001 zur Disposition zu stellen. Ist in Afghanistan alles verloren? Oder besteht - im Gegenteil - Anlass zur Hoffnung auf ein wegweisendes Friedensabkommen? Der verlorene Frieden (5/6) - Die falschen Freunde vom Petersberg Der verlorene Frieden (6/6) - Countdown

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Labels für Dein gutes Leben Wie wirksam wir als Konsumenten Politik machen Von Heiner Kiesel (Wdh. v. 18.02.2020) Bio, Fairtrade oder blauer Engel - ein unüberschaubares Dickicht von Labels stürzt auf Verbraucher ein. Doch halten die Siegel, was sie versprechen? Einkaufen ist mehr als nur das Befriedigen von Grundbedürfnissen. Wir verbringen auch immer mehr Zeit damit. Konsum trägt zum Selbstwertgefühl bei, kann unterhaltsam sein und wird auch zunehmend zu einer Sphäre der politischen Handlung. Die Idee: Bürgerinnen und Bürger entscheiden als Konsumenten aktiv über die Welt, in der sie leben wollen. Hunderte von Labels auf den Produkten helfen ihnen dabei, das Richtige zu tun. "Du entscheidest!" wird der Einzelne von der Bundesregierung ermutigt. Wird der Kampf um eine gesündere, nachhaltigere und gerechtere Welt an der Ladenkasse entschieden? Das Konzept passt zu unserer individualisierten Gesellschaft - aber kann es auch einlösen, was es verspricht?

Dienstag 20:00 Uhr NDR kultur

Feature

Weg mit den Chefs - Warum Firmen mehr Demokratie wagen Von Jessica Braun DLF 2020 80 Prozent ihrer Zeit verbringen Deutsche arbeitend. Kolleginnen und Kollegen sehen sie oft mehr als die Familie. Auf die Abläufe in ihren Firmen haben sie aber erstaunlich wenig Einfluss. Das ändert sich gerade. Zumindest in einigen Bereichen. Beispiel: Waldemar Zeiler. Er gehörte einmal zu den Unzufriedenen, bis er eine eigene Firma gründete. Bei ihm bestimmen die Mitarbeiter selbst über ihre Arbeitszeiten und die Gehälter - auch über die ihrer Chefs. "Ziel jeder Chefin und jedes Chefs sollte es sein, sich langfristig selbst abzuschaffen." Mit dieser Auffassung steht er längst nicht allein. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature

Dienstag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Selbstmordgedanken Von Sebastian Meissner und Emily Hochman Ton und Regie: Sebastian Meissner Mit: Niklas Kohrt, Anjorka Strechel, Ole Lagerpusch und Tilmar Kuhn Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"28 In Deutschland gibt es mehr Selbstmorde als Verkehrstote. Menschen mit Depressionen brauchen professionelle Hilfe - aber Therapeuten allein können ein Problem nicht lösen, das die Gesellschaft als Ganzes betrifft. Die Zahl der Suizide steigt kontinuierlich, in Deutschland ist sie weitaus höher als die der Verkehrstoten. Wird Suizid zur stillen Normalität? Auch den beiden Autoren waren Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken nicht fremd. Sie lernen Kevin Braddock kennen, der aus einer ähnlichen Erfahrung heraus ein Buch geschrieben hat, Schulklassen besucht und einen Blog über psychische Gesundheit betreibt. Immer deutlicher wird dabei, dass Depressionen und Suizid mehr als das Ergebnis individueller Leidensgeschichten sind: Das Thema betrifft die Gesellschaft als Ganzes. Anmerkung der Redaktion: Leider kann es passieren, dass depressiv veranlagte Menschen sich nach Inhalten, die suizidale Gedanken thematisieren, in der Ansicht bestärkt sehen, dass das Leben wenig Sinn habe. Sollte es Ihnen so ergehen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Hilfe finden Sie bei kostenlosen Hotlines wie 0800-1110111 oder 0800-3344533. Sebastian Meissner, geboren 1969 im polnischen Czestochowa, studierte Pädagogik und Soziologie. Er schreibt Features und Hörspiele, ist Regisseur und Komponist, realisiert Bühnenproduktionen, Filmsoundtracks und Klanginstallationen. Stücke u.a.: "Messerschleifen" (WDR 2011), "Detroit Enterprise" (WDR 2014), "All the Pretty Little Horses" (Deutschlandradio Kultur 2015), "Vodou-Ikone - Die schwarze Madonna von Czestochowa zwischen Polen und Haiti" (Deutschlandfunk Kultur/WDR 2017). Zuletzt: "Tochnit Aleph 25" (WDR 2020). Emily Hochman, geboren in Williamstown/Massachusetts, bildende Künstlerin. Sie studierte am Maryland Institute Collage of Art und erhielt 1999 ihren Bachelor of Fine Arts am California Institute of the Arts in Los Angeles. Ihr Werk umfasst Skulpturen, Filme und Installationen, vor allem aber Gemälde und Zeichnungen. Selbstmordgedanken

Dienstag 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Zukunft Wald. Potential für kommende Generationen (2). Gestaltung: Kim Cupal, Nikolaus Scholz Positionen in der Kunst. Viktor Rogy, Jonathan Meese, Marc Quinn, Louise Bourgeois (2) Gestaltung: Christine Scheucher, Thomas Mießgang Was ist Clubkultur? Vier Modelle aus Österreich (2). Gestaltung: Stefan Niederwieser

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